Wie wirken Hormone im Allgemeinen?

Sie werden von Drüsen ausgeschieden, kommen auf dem Blutweg zu den Organen und Geweben, wo Rezeptoren auf sie warten. Diese schleusen die Hormone in die Zellen ein und dort können sie die für das jeweilige Organ spezifischen Wirkungen entfalten.

Das gilt sowohl für die Hormone aus der Schilddrüse, der Bauchspeicheldrüse und den Nebennieren, als auch für die aus den Eierstöcken und den Hoden. Die Hormone sind also Substanzen, die unsere Körperfunktionen steuern und dadurch auch Wirkung auf unsere Seelen- und Geisteskräfte haben. Wenn dann — so um die Lebensmitte — die Produktion der Hormone nachlässt, werden auch die durch sie gesteuerten Körper-, Seelen- und Geistesfunktionen schwächer und schlampiger. Die Folgen sind hinreichend bekannt.

Was als Wechselbeschwerden beginnt, ist der Anfang einer Degeneration verschiedener Organe wie Muskeln, Knochen, Gefäße, Haut, Schleimhäute und Nerven.


In der Therapie mit naturidenten Hormonen wird versucht, die fehlenden Hormone ganz vorsichtig zu ersetzen.

Was sind naturidente Hormone?

Naturidente Hormone werden durch einen pharmazeutischen Prozess aus dem Extrakt der Yamswurzel gewonnen. Sie haben jeweils die gleiche chemische Formel wie die Hormone, die von den Eierstöcken bzw. Hoden erzeugt werden. Deshalb kann der Körper auch nicht unterscheiden, ob diese Hormone zugeführt oder selbst erzeugt wurden. Das begründet den Namen naturident; manchmal liest man auch bioident.

Entsprechend den gemessenen Werten wird eine individuelle Therapie mit naturidenten Hormonen ausgerechnet und rezeptiert. Es gibt vier verschieden Formen dieser Therapien, die auch kombiniert werden können:

A: Transdermale Therapie = Therapie mit Cremen oder Gels.
Man nimmt 1 bis 2 mal pro Tag einen ganzen oder halben Hub der jeweils errechneten und verordneten Hormon(misch)creme
B: Orale Therapie = Therapie mit Kapseln bekannt als Rimkus Therapie.
Man nimmt 1 bis 2 Kapseln pro Tag der errechneten Hormondosis
C: Vaginale Therapie = Therapie mit Vaginolen bzw. Scheidenzäpfchen und Scheidencremen.
D: Therapie mit Lozenges; das sind kleine Plättchen aus einer Masse, die zwischen Zuckerl und Kaugummi einzuordnen ist. In diese Masse kann jedes Hormon und auch Mischungen eingebracht werden. Diese Plättchen werden in die Backentasche( der Raum zwischen Zahnfleisch und Lippe)  eingelegt. Das Hormon/ die Hormone gelangen so wirkt über die Schleimhaut in den Körper. Man verwendet diese Form der Anwendung, wenn eine schnelle Hilfe erwünscht ist, z B  bei Schlafstörungen (Progesteron und Melatonin) Panikattacken (Progesteron) oder bei kurzzeitig höherem Energiebedarf (DHEA und Testosteron)

Was ist der Unterschied zu den bisher üblichen (synthetischen) Hormonen?


Es ist bisher nicht gelungen, Hormone zu synthetisieren, die naturident sind.



Künstlich erzeugte Hormone werden vom Körper als Fremdsubstanzen erkannt und der Körper versucht, diese schnellstens wieder auszuscheiden. Dadurch, dass diese Substanzen andere Formeln haben, als die vom Körper erzeugten Hormone, wirken sie auch anders als diese. Es hat sich gezeigt, dass diese „Möchtegernhormone“ nicht nur die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen, sondern dass sie auch ungesund und teilweise sogar gefährlich sind.

Dr. Wolfgang Plakolm im Interview

Bioidente Hormone - Interview mit Dr. Plakolm vom 19.09.2017, mit Christina Schmid

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